Apfelweinlokal "Zur schönen Müllerin"
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Presseberichte

Bericht in "Frankfurter Neue Presse" vom 23.01.2015

Schöne-Müllerin-Wirt Torsten Dorn (rechts) mit Hohm Sinphiu und Küchenchef Parmod Kumar.	Foto: Menzel
Schöne-Müllerin-Wirt Torsten Dorn (rechts) mit Hohm Sinphiu und Küchenchef Parmod Kumar. Foto: Menzel

Frankfurt. Bis es die Narren richtig krachen lassen, dauert es zwar noch ein paar Wochen. Doch fröhlich und lebhaft geht es in der Schönen Müllerin auch jetzt schon zu. Das liegt zum einen an Torsten Dornberger, der seine Wirtschaft genauso liebt wie den Karneval. Zum anderen sind es die vielen treuen Gäste, die hier für gute Stimmung sorgen. Und so wundert sich niemand, dass der Betrieb im Baumweg seinen 100. Geburtstag schon vor Jahren gefeiert hat.

Dornberger selbst ist freilich noch nicht so lang dabei – und hatte anfangs von einer ganz anderen Karriere geträumt. Obwohl der gebürtige Erfurter über eine Kochlehre verfügte, wollte er lieber mit der Marine über die Meere schippern. „Nach vier Jahren war die schöne Zeit allerdings vorbei, denn meine Eltern brauchten Hilfe in dem Hotel, das sie in Fulda eröffnet hatten“, so Dornberger. Für das Handwerk am Herd zeigte er zwar Begabung, doch das war nicht sein einziges Talent. Seine gute Stimme verschaffte ihm bald darauf einen Part im Gesangsduo „Martin und Torsten“. Der Erfolg ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten: Das zwischenzeitlich nach Frankfurt gewechselte Schlagerduo trat in der Hitparade auf und erzielte einige Charterfolge. Außerdem tourten die beiden durch Amerika, wo sie die Attraktion auf Oktoberfesten waren. Die Neue Deutsche Welle lief dem Schlager jedoch den Rang ab und „als dann auch noch mein Partner starb, zog ich einen Schlussstrich unter das Ganze“, erzählt Dornberger.

Seine Erfahrungen in der Hotellerie verschafften ihm schließlich einen Job in der Schönen Müller-in – und somit der Gaststätte, die er 1988 komplett übernahm. Als Pächter des 1896 eröffneten Apfelweinlokals setzt er bis heute auf regionale Spezialitäten und urige Gemütlichkeit. Unterstützt wird er dabei von seinem Lebensgefährten, dem gebürtigen Thailänder Hohm Sinphiu und seinem aus Indien stammenden Küchenchef Parmod Kumar. Dieser hatte zuvor im Fräggels gekocht, einem früheren Lokal in der Schäfergasse, und sich dort mit heimischen Gerichten vertraut gemacht. Was ihm nicht sehr schwer fiel: „Ich mag die deutsche Küche und Kultur“, sagt er, „koche gerne wie zu Omas Zeiten“. Als er 2011 in die Schöne Müllerin wechselte, habe er sich deshalb sofort zu Hause gefühlt.

Zu den Klassikern des Traditionsbetriebs gehört beispielsweise das Hessenschnitzel, gefüllt mit Äpfeln, Sauerkraut und Speck, dazu Sahnepüree, Apfelweinsößchen und Salat (13,80 Euro). „Das habe ich selbst kreiert“, erzählt Dornberger. Die Frankfurter Tapas, eine Vorspeisen-Variation inklusive „Flaaaschworst“ und Kraut (14,50 Euro), hat ebenfalls viele Anhänger. Und das aus gutem Grund: „Fleisch und Wurst beziehe ich von meinem Haus- und Hoflieferanten, der Metzgerei Kaiser in Kalbach“, so der Gastwirt. Der kleine Laden verkauft nicht nur Roastbeef und Rumpsteak von artgerecht lebenden Galloways, sondern liefert auch ordentliches Schweinfleisch. Davon können sich die Gäste bei einem zarten und saftigen Rippchen samt mildem Sauerkraut und sehr sämigem Kartoffelpüree überzeugen (10,70 Euro). Die Vegetarier unter den Lokalpatrioten bestellen sich dagegen grüne Soße mit vier halben Eiern (8,90 Euro)und werden genauso lecker satt. Das Frankfurter Nationalgericht schmeckt derart intensiv nach frischen Kräutern, als hätte der Koch sie gerade erst gepflückt.

Diese gelungenen Beispiele der heimischen Küche können die Gäste stilecht begießen, und zwar mit Apfelweinen von Possmann. Die traditionsreiche Familienkelterei hat ihr Sortiment längst um einige Spezialitäten erweitert. Die Schöne Müllerin beliefert sie beispielsweise mit einem versekteten Apfelwein (0,7 l für 18,50 Euro) – so prickelnd und fein, dass er kaum noch an Äppler erinnert. Das bringt zusätzliche Laune, die Dornberger aber gar nicht nötig hat. „Ich bin von Natur aus ein offener und fröhlicher Mensch.“ Kein Wunder, dass er ein Faible für die Frankfurter Fastnacht und einen Karnevalsclub gegründet hat. Der K. C. Schöne Müllerin ist mit zwei Festwagen auf dem jährlichen Umzug vertreten. An die Saison 2008/2009 erinnert Dornberger sich besonders gut: Damals bildeten er und Ilona Klepper das Frankfurter Prinzenpaar. Und weil er immer noch eine schöne Stimme hatte, gab er vor Narren (und Gästen) so manches Lied zum Besten – ein Brauch, an dem sich bis heute nichts geändert hat.

Schöne Müllerin: Nordend, Baumweg 12, Tel. 069 432069, www.schoene-muellerin.de, täglich 16–24 Uhr, Sitzplätze: 100 innen/100 außen, Küche: regional

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Die Frankfurter Rundschau vom 26.02.2009 schreibt:

Frankfurter Rundschau vom 26.02.2009

Bericht aus dem BlitzTip vom 14.01.2009

BlitzTip vom 14.01.2009

Böse Wirte haben keine Lieder - Die Frankfurter Rundschau berichtete über unseren Chef Torsten Dornberger

Chef mit Bembel

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Pressebericht Prinz TopGuide 2005/2006

Bericht aus dem Blaettche

Bericht aus der BILD vom 27.05.2003

Bericht in der Bildzeitung

 

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